In 2017 traute ich mich, das zu tun, was ich schon immer tun wollte: schreiben und vom Schreiben leben. Das war für mich so normal wie Essen und Trinken. Dennoch gehöre ich – wie ich mir sagen lassen musste – damit zu den Wenigen, die angeblich mehr wissen als der Rest (nämlich das „Wie man seinen Traum verwirklicht“) und denen das „Glück“ hold gewesen ist, weil ich es geschafft habe, mir meinen Lebenstraum zu erfüllen. Ich habe lange darüber nachgedacht. Deshalb mal auf ein Wort dazu:

 

Um deinen Traum und Herzenswunsch zu erfüllen und zu leben…

…MUSST du lernen, auf dich und deine innere Stimme zu hören, statt auf andere und ihre Strategien. Deren Gleichung geht für dich nicht auf. Unzählige Menschen erzählen dir nur, dass du deinen Weg gehen, deiner wahren Berufung folgen, der Stimme deiner Seele zuhören und deine Träume verwirklichen sollst. Sie sagen dir aber selten, wie du das anstellst. Um genau zu sein, habe ich noch keinen erlebt, der eine genaue Blaupause dafür hatte. Und das darfst du mir glauben: Ich kenne alle diese Webinare. Und wer eine Blaupause hat, der verkauft sie für Tausende von Euros. Es ist eben eine Nische. Heutzutage sind Nischen das Mittel, um das, was Menschen suchen, zu erzielen: Freiheit und Selbstbestimmung, innerer Frieden und Losgelöstsein vom Müssen und Sollen, (finanzielle und existentielle) Unabhängigkeit und Glückseligkeit. Entscheidend ist in meinen Augen nur, dass du dich erkennst und dich einem Fluss hingibst, der dein WIE ist. Du musst nichts weiter wissen als das: Folge DIR.

Mir fiel in der Reflexion des letzten Jahres << meine Blaupause >> auf, die ich dir gern weitergeben möchte. Vielleicht ist bei meinen WIE’s etwas dabei, das auch dir hilft.

 

Meine 8 Wegweiser für die erfolgreiche Erfüllung eines Traums

Wegweiser Pfeiler Erfüllung Traum erfüllen Herzenswunsch1.) Dein WAHRER Weg zeigt sich dir von allein – die Themen finden dich, die Menschen kommen auf dich zu (ob im Privaten oder im Beruflichen), deine Intuition zeigt dir den Weg und die richtige Richtung. Dein Traum und Weg ist nichts, was du dir bei einem Kaffee überlegst.

2.) Das Ziel ist irrelevant, weil selbst ein kleiner Schritt, der sich schon wie das Ziel anfühlt, nur ein Schritt von vielen sein kann. (Nehmen wir das Schreiben bei mir: Es ist ein Schritt hin zu einem Ziel, das ich (noch) nicht kenne.) Es ist okay, das Ziel nicht zu kennen. Du brauchst Vertrauen in das Ungewisse. Niemand ist in jedem Moment bereit für alles auf einmal. Es darf sich in Ruhe entwickeln, damit du mit deiner Größe und deinen Fähigkeiten wachsen kannst. Sich langsam in alles fallen zu lassen, schenkt dir Zeit zu werden, was du werden sollst.

3.) Wenn du dir etwas wünschst, musst du dafür Platz in deinem Leben schaffen. Wer sich einen Partner wünscht oder ein Haus im Grünen weit weg von der Stadt, eine selige Selbstständigkeit oder finanziellen Erfolg, der muss sein Leben entsprechend danach einrichten. Leider muss dafür oft einiges (oder manche Menschen) weg. Und das Platzschaffen sollte nicht geschehen, nachdem man es erreicht hat, sondern JETZT. So ist es leichter, denn es beseitigt Blockaden und hinderliche Energien.

4.) Dein WAHRER Weg geht sich von allein, wie ich es auch in meinem letzten Blogpost zu Berufung und Lebenssinn geschrieben hatte. Wer darüber nachdenkt oder versucht, es zu steuern, hat schon verloren, weil sich der Fluss von alleine bewegt. Es braucht kein Ego und kein Hinterhergerenne, keine Kontrolle und keine Strategien. Es braucht nur deine Weichen, damit der Fluss dorthin laufen kann, wo er hin will. Es ist blöderweise so, dass wir unser Leben nach einem dürftigen, gesellschaftlichen Katalog einrichten, der auch Emotionen wie Angst oder Gefühle wie Schuld und Scham liefert. Doch genau dieser Katalog schafft Blockaden. Dann heißt es nämlich: Wenn ich x erreiche, dann könnte y geschehen, sich jemand trennen, ich müsste mich trennen/kündigen/wegziehen, was wiederum z auslösen würde und mich traurig machen würde und so weiter und so weiter. Man muss einfach bereit sein, um seinen Traum zu leben. Das erfordert Mut und Vertrauen, die wir oft nur schwer aufbringen – aus Angst.

Ganz ehrlich: Hätte ich auf irgendwen gehört (sogar auf meine Freunde und Familie), dann wäre ich heute nicht, wo ich bin. Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass dein OKAY zum Erfüllen deines Traumes automatisch Willensstärke mitbringt – als Geschenk deiner Seele – als Cupcake für zwischendurch.

5.) Dein Traum ist immer EINFACH zu erreichen. Alles, was schwer ist, geht nach hinten los. Alles, was Tausende von Euros kostet und dir vorgaukelt, das wäre der Weg, ist alter Käse. Arbeit muss nicht hart sein, um Erfolg zu bringen. Liebe muss nicht schmerzen, um echt zu sein. Das Gegenteil ist der Fall. (Beispiel: Mein Testbuch, um mal zu gucken, wie das mit Amazon läuft und wie man das so macht als Self-Publisher, ist momentan das Buch, was mir die Hälfte bis Dreiviertel meines Monats von allein „sichert“. Mein 2. und 3. Buch, die ich beide mit Strategie schrieb, erzielen nicht einmal die Hälfte. Mein 4. Buch, dass ich „einfach so“ ohne Strategie schrieb, rennt genauso los wie mein Testbuch.) Intuition und Herz sind alles; Strategie kannst du anwenden, wenn es um das noch weitere, noch erfolgreichere Ausleben deines Traums geht.

seinen traum erfüllen leben berufung liebe geld erfolg6.) Sei bereit für Rückschläge, Kritik, Anfeindungen, Gelächter und schlaflose Nächte. Aber: Wer seinen Traum gefunden hat, den, den er ausleben möchte, der lebt ihn trotz allem. Das ist ein Ziel! Es ist diskussionslos. Es steht nicht zur Debatte, ihn fallen zu lassen und aufzugeben, wenn er ECHT ist. Du wirst immer weitermachen. Gibst du zwischendrin auf, war es nicht echt. Vielleicht war es Ego oder was anderes, was dich deinem Ziel näherbringen könnte.

7.) Ein Traum ist nur dann Schaum, wenn du etwas brauchst, um aus deinem beschwerlichen oder langweiligen Alltag auszubrechen. Es ist kein Schaum mehr, sondern wahre Absicht und Zweck, wenn du ihn umsetzt – meint: handelst. Wer nur tagträumt, der will nur träumen, was völlig in Ordnung ist. Aber wer wirklich seinen Traum erfüllen und leben will, der handelt zu seinem Traum hin. Da gibt es kein Wenn und kein Aber und kein Gezimper. Es gibt schlichtweg keine Barrieren mehr, wenn du deinen Weg gefunden hast. Das Ding läuft von allein – es bringt dich von ganz allein zum Laufen. Keine Beschlüsse, keine langen Überlegungen, keine Ratlosigkeit. Du machst einfach, was dir dein Bauch und Herz in Impulsen vorgibt (die kommen übrigens schrittweise). Du wirst es nicht einmal merken.

8.) Und zu guter Letzt: Du musst daran glauben, dass du es schaffst. Wer kein Vertrauen hat oder sich solchen Blödsinn einreden lässt wie „Das machen doch schon 1000 andere.“ oder „Ach, das klappt doch niemals!“, der hat schon verloren. Dein Traum braucht keine Erlaubnis deiner Mitmenschen. Du musst ihm erlauben, sich zu zeigen und zu erfüllen – als wäre er ein eigenständiger Mensch. Du musst dir vor allem erlauben, etwas zu haben und zu dürfen, was andere anzweifeln. Aber die Sorgen und Zweifel der Anderen, weißt du, ganz ehrlich, sind eben deren. Du hast deine eigenen. Ich nehme mal an, dass die dir deine bereits ausreichen, wenn du ein normales Leben führst. Also: Geh raus aus den Köpfen anderer. Zur Not verschweige deine Wege erst einmal. Aber folge den Wegen, die sich dir zeigen.

Hattest du Angst, Janett?

Klar! Nicht in Worte zu fassen. Monatelang, angsterfüllte Nächte, schlaflos, müde, besorgt. Ich habe mich gegen Menschen, gesellschaftliche Regeln, Zugehörigkeit und sogar gegen Liebe entschieden. Ich habe alles in Kauf genommen, nur um meinen Traum zu verwirklichen. Und mir fiel dabei etwas Wichtiges auf: Die Angst, dass mein Traum platzt, war ein Signal und vielleicht das einzige Mal in meinem Leben, das Angst mich weitermachen ließ, statt abhielt.

Die Angst sagte niemals: „Hör lieber auf!“

Sie schrie stattdessen: „Mach weiter. Mach es anders. Sieh nochmal genauer hin – damit du nicht aufgibst.“

Ich wünsche auch dir das Beste für deinen Weg! Solltest du Unterstützung brauchen, helfe ich dir gern im Rahmen meiner intuitiven Coachings weiter.

Alles Liebe und Gute,
Janett

Janett Menzel Angst Blog

 

 

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